Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Aufgrund der aktuellen Situation wird von Reisen in die Russische Föderation seit Ende Februar 2022 abgeraten. Vor Reisen nach Südrussland in die Grenzregionen zur Ukraine wird gewarnt.

Wenn Sie sich derzeit in der Russischen Föderation aufhalten, prüfen Sie ob Ihre Anwesenheit zwingend erforderlich ist. Falls nicht, erwägen Sie eine Ausreise. Den genauen Wortlaut finden Sie unter Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

Ausreisemöglichkeiten aus Russland

Der Flugverkehr zwischen der Russischen Föderation und europäischen Ländern ist durch bilaterale Luftraumsperrungen und Einstellung des Flugbetriebs durch Fluggesellschaften eingestellt (außer Belgrad). Die russischen Fluggesellschaften haben ihre Auslandsflüge praktisch komplett eingestellt.

Über verbleibende Ausreisemöglichkeiten aus Russland per Flugzeug erkundigen Sie sich bitte tagesaktuell bei den Fluggesellschaften. Gegenwärtig bestehen noch einige Flugverbindungen nach Deutschland u.a. via Istanbul, Dubai, Abu Dhabi, Doha, Eriwan, Belgrad und Taschkent. Diese können jedoch kurzfristig und ohne Vorankündigung annulliert werden.

Für Deutsche ist die Ausreise nach Deutschland auf dem Landweg durch Estland, Finnland, Norwegen, Lettland, Litauen und Polen im Transit mit eigenem Fahrzeug und per Bus grundsätzlich gestattet.

Die Überquerung der Grenze zu Fuß ist nur an wenigen Grenzübergangsstellen möglich. Teilweise sind die Öffnungszeiten der Grenzübergangsstellen begrenzt und es bestehen pandemiebedingte Einreiseanforderungen.

Vor Reisen nach Belarus und einer Ausreise über Belarus wird gewarnt.

Schließung von Flughäfen in Südrussland

Seit Ende Februar 2022 sind folgende Flughäfen in Südrussland geschlossen: Anapa, Belgorod, Brjansk, Gelendschik, Krasnodar, Kursk, Lipezk, Rostow, Woronezh und Elista. Ferner wurde in fünf Regionen (Rostow, Krasnodar, Saratow, Woronesch und Wolgograd) der Notstand ausgerufen. Dies kann zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen.

Geldversorgung in Russland

Bitte beachten Sie, dass seit dem 10.03.2022 die Nutzung von Kreditkarten, die nicht in Russland ausgestellt wurden, nicht mehr möglich ist, weder zur Bezahlung noch zur Bargeldversorgung und auch praktisch keine Möglichkeiten des Geldtransfers von Deutschland nach Russland mehr bestehen.

Davon sind auch die in Russland wohnhaften Empfänger einer deutschen Rente betroffen. Diese Personen sollten umgehend mit dem  Rentenservice der Deutschen Post AG: (E-Mail: w.ausland@deutschepost.de, Fax: 0049 221 5692 778) Kontakt aufnehmen.

Das Auswärtige Amt hat für deutsche Staatsangehörige eine Krisenhotline + 49 30 5000 3000 und eine E-Mail-Adresse krise-russland@diplo.de eingerichtet.

Bitte weisen Sie auch andere deutsche Staatsangehörige, die sich zur Zeit in Russland aufhalten, darauf hin, sich zeitnah in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts zu registrieren: ELEFAND.

Sollten Sie die Russische Föderation bereits verlassen haben, tragen Sie sich bitte aus der Krisenvorsorgeliste aus. Dies ist wichtig, damit ggf. die Kommunikation mit den tatsächlich im Land verbliebenen deutschen Staatsangehörigen diese zielgerichtet erreicht.

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