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Dokumente für Minderjährige

Artikel

Sind Sie am am Tag der Antragstellung noch nicht 18 Jahre alt, dann legen Sie bitte zusätzlich vor:

im Original mit zwei unbeglaubigten Kopien

  • Geburtsurkunde,
  • eine notariell beglaubigte Einverständniserklärung aller Sorgeberechtigten mit dem Daueraufenthalt in Deutschland.

Eine solche Einverständniserklärung ist nicht erforderlich von den Erziehungsberechtigten, die bei der Antragsabgabe im Generalkonsulat persönlich anwesend sind oder zu denen die Familienzusammenführung nach Deutschland erfolgt.


Das ggf. alleinige Sorgerecht eines Elternteils muss belegt werden durch:

  • eine Bescheinigung des Standesamtes, dass der Eintrag des Vaters in der Geburtsurkunde „nach Angaben der Mutter“ erfolgt ist oder
  • Gerichtsurteil über den „Entzug der elterlichen Rechte“ oder
  • Sterbeurkunde.

(ebenso im Original mit zwei unbeglaubigten Kopien)

Alle vorstehenden Dokumente müssen...

apostilliert und ins Deutsche übersetzt sein.

"Original" heißt daher jeweils "Originaldokument mit Apostille und Übersetzung".

Weitere Informationen

Ausländische öffentliche Urkunden, und zwar

  • Personenstandsurkunden,
  • notarielle und gerichtliche Urkunden,
  • Urkunden und Bescheinigungen der Verwaltungsbehörden

müssen grundsätzlich mit Apostillen versehen sein.

Das gilt für öffentliche Urkunden aller Staaten außer Deutschland.


Alle Urkunden müssen vollständig sein, d.h. auch Tatbestandsmerkmale und Entscheidungsgründe müssen ersichtlich sein.

Die Apostillen müssen unmittelbar auf dem Original angebracht oder fest mit diesem verbunden sein.


Apostillen auf notarielle Beglaubigungen von Kopien der erforderlichen Urkunden können nicht akzeptiert werden.


Werden von dem Staat, in dem die Urkunde errichtet wurde, keine Apostillen erteilt, so ist eine Legalisierung durch die deutsche Botschaft in diesem Land erforderlich. Das Verfahren der Legalisierung erfragen Sie bitte in dieser Botschaft.

In Aserbaidschan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan errichtete Urkunden werden derzeit (Jan. 2016) weder apostilliert noch legalisiert und sind daher von dieser Forderung befreit.

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