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Aktuelle Informationen COVID-19 im Amtsbezirk Sankt Petersburg

02.08.2021 - Artikel

Allgemeine Hinweise für Reisende

Seit dem 01.08.2021 besteht bei der Einreise nach Deutschland grundsätzlich eine allgemeine Verpflichtung zum Mitführen eines COVID-Nachweises. Personen ab zwölf Jahren müssen dann bei der Einreise nach Deutschland über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen. Ein negativer Test darf bei Einreise aus Russland höchstens 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) alt sein. 
Als geimpft gelten nur Personen, die mit in der EU zugelassenen Impfstoffen geimpft wurden. Sputnik-V gehört nicht zu diesen Impfstoffen.
Testnachweis, Genesenennachweis oder Impfnachweis müssen Beförderungsunternehmen bei der Einreise aus Hochrisikogebieten oder bei Einreise auf dem Luftweg vor der Reise zur Überprüfung vorgelegt werden. Nur im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr oder im grenzüberschreitenden Kurzstreckenseeverkehr kann die Vorlage auch noch während der Beförderung erfolgen. Der Nachweis ist außerdem den deutschen Grenzbehörden bei der Einreise auf Anforderung vorzulegen. 

Seit dem 7. Juli 2021 ist die Russische Föderation als Hochrisikogebiet eingestuft. Alle, die sich in einem Zeitraum von zehn Tagen vor der Einreise in das Bundesgebiet in der Russischen Föderation aufgehalten haben, haben sich nach Einreise in eine zehntägige Quarantäne zu begeben. Diese kann unter bestimmten Voraussetzungen unterbrochen oder in Gänze vermieden werden. 

Seit März 2020 sind die russischen Landgrenzen bis auf weiteres geschlossen.Das Auswärtige Amt hat auf seiner Website Informationen über COVID-19 für Reisende und über Ausnahmen von der COVID-19-Reisewarnung zusammengestellt.

Das Auswärtige Amt warnt aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Russische Föderation.

Es gelten die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes. Diese sollen die Reisenden in die Lage versetzen, die Entscheidung über die Durchführung einer Reise in eigene Verantwortung zu fällen und dabei die geänderten Bedingungen für die Rückreise in das Bundesgebiet einfließen zu lassen.


Reisen in die Russische Föderation und Visa für die Russische Föderation

Die Regierung der Russischen Föderation hat eine Regelung getroffen, nach der Ausländern die Einreise in die Russische Föderation grundsätzlich nicht möglich ist. Wenige Ausnahmen bestehen für

  1. Personen ohne russische Staatsangehörigkeit, die einen ständigen Wohnsitz in RUS haben,
  2. Kraftfahrer, die Besatzungen von Luftfahrzeugen, See- und Binnenschiffen, Zugpersonal,
  3. Diplomaten und Dienstpassinhaber (auch ohne Visum für Kurzreisen),
  4. Transitpassagiere,
  5. Nahe Familienangehörige, Vormünder oder Pfleger von russischen Staatsangehörigen,
  6. Reisen im Zusammenhang mit dem Tod eines nahen Verwandten,
  7. Einmalige Reisen zur Pflege von kranken nahen Familienangehörigen, Betreuern und Vormündern,
  8. Medizinische Behandlung,
  9. Hochqualifizierte Fachkräfte (HQS),
  10.  Wartungspersonal mit Genehmigung,
  11.  Teilnehmer am Staatlichen Programm freiwillige Umsiedlung,
  12.  in der Russischen Föderation Studierende. 

Für deutsche Staatsangehörige sowie Personen mit Daueraufenthaltstiteln für die Bundesrepublik Deutschland gelten diese Einschränkungen nicht mehr, wenn sie auf dem Luftweg von Deutschland nach Russland einreisen.


Russische Visa

Die Visastellen der Auslandsvertretungen der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland haben ihren Dienst wieder aufgenommen. Einreisewillige werden gebeten, sich an die für sie zuständige russische Auslandsvertretung zu wenden.

Trotz der bestehenden Pandemielage darf die Aufenthaltsdauer russischer Aufenthaltstitel und Visa grundsätzlich nicht überschritten werden. Personen, die die Gültigkeit ihrer russischen Visa überziehen, können sich nach russischem Recht strafbar machen. Außerdem ist mit einem abgelaufenen Visum die Ausreise nicht mehr ohne Weiteres möglich. 

Wenn Betroffene
- vor dem 15. März 2020 in die Russische Föderation eingereist sind,
- sich seitdem ununterbrochen in der Russischen Föderation aufhalten
und
- ihre Aufenthaltstitel nach dem 15. März 2020 abgelaufen sind,
können gemäß der Erlasse des Präsidenten der Russischen FöderatioFerner besteht bei positivem Testergebnisse fü die betroffene Person und ihre Haushaltsangheörigen die Pflicht, sich für 14 Tage selbst zu isolieren. Ein Ortswechsel kann nur mit ärztlicher Genehmigung im Rahmen eines Krankentransportes erfolgen. n vom 18. April 2020 und 15. Juni 2021 bis einschließlich 30. September 2021 die Aufenthaltstitel und Visa verlängert werden. Betroffene sollten sich in jedem Fall der Überschreitung der Aufenthaltsdauer (etwa wegen einer Quarantäneanordnung) vor der Ausreise an die zuständige russische Migrationsbehörde wenden. 

In allen anderen Fällen, z. B. wenn russische Visa vor dem 15. März 2020 abgelaufen sind oder die Einreise erst nach dem 15. März 2020 erfolgte, sind  sie weiterhin verpflichtet, sich zu registrieren und ein Ausreisevisum zu beantragen. 

Sofern ein Visum noch nicht länger als 72 Stunden abgelaufen ist, kann es bei Vorliegen eines triftigen Grundes (Krankheit, Unfall, Verzögerung bei geschäftlichen Reisen, Fehler des Reisebüros, über das gebucht wurde) ggfs. beim Konsularpunkt am Petersburger Flughafen Pulkovo (LED) unter Vorlage entsprechender Belege verlängert werden, um der visumspflichtigen Person die Ausreise zu ermöglichen. Hierbei handelt es sich um eine Ermessensentscheidung des diensthabenden Beamten. 

Ist ein Visum schon länger als 72 Stunden abgelaufen oder wird der visumspflichtigen Person am Flughafen kein Ausreisevisum erteilt, müssen sich Betroffene an das örtlich zuständige Büro der Hauptverwaltung für Migrationsangelegenheiten des russischen Innenministeriums wenden, wo die entsprechenden Formalitäten in die Wege geleitet werden. In der Regel schließt sich ein gerichtliches Verfahren an, welches üblicherweise mit einer Geldstrafe und der Ausweisung aus der Russischen Föderation endet. Eine Ausweisung zieht im Regelfall eine fünfjährige WiFerner besteht bei positivem Testergebnisse fü die betroffene Person und ihre Haushaltsangheörigen die Pflicht, sich für 14 Tage selbst zu isolieren. Ein Ortswechsel kann nur mit ärztlicher Genehmigung im Rahmen eines Krankentransportes erfolgen. 

e-Visa

Für geschäftliche, touristische oder humanitäre Kurzaufenthalte war zum 1. Januar 2021 die Einführung von e-Visa für die gesamte Russische Föderation geplant. Angesichts der herrschenden Einreisebeschränkungen werden jedoch zurzeit keine e-Visa erteilt.

PCR-Test

Personen, die nicht die russische Staatsangehörigkeit besitzen, müssen für die Einreise in Russland auch dann, wenn sie nur im Transit durchreisen wollen, einen Nachweis eines negativen Testergebnisses auf COVID-19 nach der Polymerase-Kettenreaktion-Methode (PCR) erbringen. Die Bestätigung muss ausgedruckt vorliegen und auf Russisch oder Englisch sein. Das negative Testergebnis darf nicht früher als drei Kalendertage vor Ankunft des Flugzeugs festgestellt worden sei. Bisweilen wird ein PCR-Test auch bei der Einreise auf dem Landweg gefordert. 

Russische Staatsangehörige, die aus dem Ausland in die Russische Föderation einreisen, müssen sich seit dem 1. Mai 2021 zwei Mal innerhalb von fünf Tagen nach ihrer Ankunft einem Corona-Test unterziehen. Zwischen dem ersten und zweiten PCR-Test sollte mindestens ein Tag vergehen. Darüber hinaus haben Beamte des russischen Gesundheitsdienstes Rospotrebnazor damit begonnen, Ausländer und staatenlose Personen an den Flughäfen stichprobenartig auf COVID-19 zu testen.

Pflicht zur Selbstisolierung

Die Regierung der Russischen Föderation hat eine Regelung getroffen, nach der Ausländern die Einreise in die Russische Föderation grundsätzlich nicht möglich ist. Wenige Ausnahmen bestehen u. a. für Inhaber von Daueraufenthaltstiteln für die Russische Föderation. Ab dem 15. Juli 2020 kann die bislang bestehende Pflicht, sich nach Einreise in vierzehntägige Selbstisolation zu begeben, für alle aus dem Ausland einreisenden Ausländer entfallen, wenn sie den Nachweis über einen negativen COVID-19-Test vorlegen. Der negative COVID-19-Test darf nicht älter als 72 Stunden sein.

Ferner besteht bei positivem Testergebnisse fü die betroffene Person und ihre Haushaltsangheörigen die Pflicht, sich für 14 Tage selbst zu isolieren. Ein Ortswechsel kann nur mit ärztlicher Genehmigung im Rahmen eines Krankentransportes erfolgen. 

Ausländer, die zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit in die Russische Föderation einreisen, sind weiterhin grundsätzlich zu einer vierzehntägigen Selbstisolation verpflichtet. Dies ist unabhängig von der Pflicht zur Vorlage des PCR-Tests.

Entscheidungen über Infektionsschutzmaßnahmen liegen bei den Gouverneuren. Diese Infektionsschutzmaßnahmen können daher je nach Ort variieren.


Reisen in die Bundesrepublik Deutschland: Direktreisen aus Russland, über Finnland oder Estland

Die Russische Föderation gilt seit dem 7. Juli 2021 als Hochrisikogebiet. In Deutschland gilt eine Absonderungspflicht für Einreisende aus Hochrisikogebieten. Bei Einreise ins Bundesgebiet mit Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet innerhalb der letzten 10 Tagen gilt die Pflicht, sich nach der Einreise ins Bundesgebiet unmittelbar an ihren Zielort zu begeben und sich dort häuslich für 10 Tage abzusondern (Quarantäne). Kinder unter 12 Jahre haben sich für fünf Tage abzusondern. Während dieser Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen oder Besuch zu empfangen. Weitere Informationen finden Reisende auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums. Maßgeblich ist, ob das Gebiet zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland als Risikogebiet ausgewiesen war.

Von der Quarantänepflicht sind insbesondere ausgenommen Personen, die

  1. lediglich durch RUS durchgereist sind und keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  2. nur durch DEU durchreisen und das Land auf schnellstem Weg wieder verlassen oder
  3. im Rahmen des Grenzverkehrs: Personen, die nur für bis zu 24 Stunden nach DEU einreisen.
  4. Besuchen von Verwandten 1. und 2. Grades, von Ehegatten und Lebenspartnern mit gemeinsamem Hausstand und bei gemeinsamem Sorge- oder Umgangsrecht. Dies gilt nur, wenn höchstens 72 Stunden vor Einreise ein Test vorgenommen wird und Symptomfreiheit besteht. 

Für Einreisen aus der Russischen Föderation gilt die Quarantänepflicht bis ein Nachweis über die vollständige Impfung, die Genesung von einer Infektion oder ein negatives Testergebnis über das Einreiseportal der Bundesrepublik (https://www.einreiseanmeldung.de) übermittelt wird. 

Die Quarantäne kann durch einen frühestens fünf Tage nach Einreise durchgeführten negativen Test beendet werden. Für genesene und geimpfte Personen endet jedoch die Quarantäne unmittelbar mit Übermittlung des Genesenennachweises oder des Impfnachweises. 

Verstöße gegen Registrierungs- und Quarantäneanforderungen können zu einer Geldstrafe von bis zu 25.000,00 Euro führen.

In St. Petersburg sind dem Generalkonsulat folgende Labore bekannt, welche PCR-Test durchführen:

Labore der Firma Helix sind darüber hinaus auch in Murmansk und Archangelsk vertreten.
Bitte beachten Sie, dass dies keine abschließende Liste darstellt und das Generalkonsulat keine Empfehlungen ausspricht. Diese Beispiele dienen lediglich dem besseren Verständnis. 


Nachweispflicht bei Einreise nach Deutschland

Reisende ab zwölf Jahren müssen im Rahmen der Einreise nach Deutschland folgende Nachweise vorlegen können: negatives Covid-19-Testergebnis, Nachweis über vollständige Covid-19-Impfung oder Nachweis über die Genesung nach einer Infektion. Der Nachweis ist vor der Einreise erforderlich und muss gegebenenfalls auch der Fluggesellschaft vor Reiseantritt vorgewiesen werden. Zusätzlich dürfen Geimpfte und Genesene keine einschlägigen Symptome aufweisen. Ausnahmen bestehen insbesondere für Personen, die ohne Zwischenaufenthalt durch RUS durchgereist.
Weitere Informationen zu den Test- und Nachweispflichten finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Anforderungen an Tests und Nachweise über Impfung oder Genesung

Informationen zur Nachweispflicht finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Grundsätzlich gilt als Nachweis

1. Für negativ Getestete: Ein negatives Testergebnis mit Nukleinsäureamplifikationstechnik (z.B. PCR, PoC-PCR) oder eines Antigen-Schnelltests in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache. Der PCR-Test darf höchstens 72 Stunden, der Antigentest höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen (Zeitpunkt der Abstrichnahme). Details zur Anerkennung von Tests stellt das Robert Koch-Institut auf seiner Webseite bereit.

2. Für Geimpfte: Nachweis über Covid-19-Schutzimpfungen in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in digitaler oder in Papierform (zum Beispiel gelber WHO-Impfpass). Die Impfung muss mit einer auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts genannten Covid-19- Impfstoff (Sputnik V gehört nicht dazu) erfolgt sein. Die letzte notwendige Impfdosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen.

3. Für Genesene: Positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage aber höchstens 6 Monate zurückliegt.


Direktreisen Russland – Deutschland

Zurzeit finden mehrfach die Woche Direktflüge von St. Petersburg nach Deutschland statt. Durchführende Fluggesellschaften sind Lufthansa, Aeroflot und Nordwind. Das Generalkonsulat übernimmt keine Garantie dafür, dass diese Flüge auch tatsächlich stattfinden und übernimmt keine Haftung. Weitere Verbindungen nach Deutschland, in die Europäische Union und zahlreiche andere Staaten werden auch ab Moskau durchgeführt.

Wann diese Flüge stattfinden sollen, wo und wie die Flugscheine erworben werden können und ob für die Nutzung dieser Flugverbindungen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden müssen, ist bei den durchführenden Fluggesellschaften zu erfragen. Den Erwerb der Flugscheine und die Organisation vom Aufenthaltsort zu den Flughäfen in St. Petersburg oder Moskau und die Weiterreise an ihren jeweiligen Zielort müssen die Reisenden selbständig und auf eigene Kosten organisieren.

Der Flughafen Frankfurt/Main (FRA) kann als Transitmöglichkeit ohne Einreise genutzt werden. Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) kann als Transitmöglichkeit ohne Einreise genutzt werden, wenn Ein- und Weiterreise über Terminal 1 erfolgen.

Digitale Einreiseanmeldung (DEA)

Seit dem 8. November 2020 besteht für Einreisende ins Bundesgebiet, die sich in den zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, die Pflicht, ihre Einreise auf der Webseite www.einreiseanmeldung.de vorher anzumelden.
Die erhaltene Bestätigung der digitalen Einreiseanmeldung (DEA) muss bei Einreise mitgeführt werden und auf Aufforderung der Beförderer / der mit der grenzüberschreitenden Verkehrskontrolle beauftragten Behörde vorgelegt werden; soweit eine DEA in Ausnahmefällen nicht möglich war, muss eine schriftliche Ersatzanmeldung erfolgen. Zusätzlich ist die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren, wenn typische Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 (Husten, Fieber, Geschmacksverlust) innerhalb von zehn Tagen nach Einreise auftreten.


Reisen über Finnland

Finnland lässt noch Einreisen zum Zwecke des Transits nach Deutschland zu. Die Fluggesellschaft FinnAir bietet wöchentliche Flüge zwischen St. Petersburg und Helsinki an. Die St. Petersburg am nächsten gelegenen russisch-finnischen Übergänge Brusnichnoye / Nuijamaa und Torfyanovka / Valimaa sind ab dem 19. Februar 2021 nur noch von 7.00 Uhr bis 21.30 Uhr für Individualreisende passierbar. Beide Grenzübergangsstellen können nur mit einem Fahrzeug passiert werden. Mit Taxis kann die Grenze nicht überquert werden. Bereits bei der Vorkontrolle, mehrere Kilometer vor der Grenzübergangsstelle, werden Reisende, die nicht in Fahrzeugen reisen, von der Weiterreise abgehalten. Es bestehen ab Finnland neben den Flugverbindungen folgende Fährverbindungen, mit denen eine Ausreise aus Finnland möglich ist:

  • Helsinki (FIN) - Travemünde (DEU) mit Finnlines
  • Turku (FIN) - Mariehamm (Åland, FIN) – Stockholm (SWE) mit Viking Line
  • Helsinki (FIN) - Tallinn (EST) mit Tallink Silja

Die Fähren nehmen in der Regel Fahrzeuge mit.

Informationen zur Einreise nach Finnland finden Sie auf der Website der finnischen Grenzschutzbehörde.


Reisen über Estland

Am russisch-estnischen Übergang Iwangorod / Narwa kann die Grenze auch zu Fuß überquert und von Narwa die Weiterreise mit Bussen, Bahn, Taxi oder Mietwagen nach Tallinn angetreten werden. Die Einreise mit einem Schengenvisum oder nationalem Visum ist nicht möglich. Es wird empfohlen, bei der Grenzübergangsstelle Mund-Nasen-Masken zu tragen.

Ab Tallinn verkehren mehrfach die Woche Flugzeuge nach Deutschland.

Informationen zur Einreise nach Estland finden Sie auf der Website des estnischen Außenministeriums.

Reisen über Lettland

Die russisch-lettische Grenze ist für deutsche Staatsangehörige wieder passierbar. Informationen zu den in Lettland einzuhaltenden Regelungen sind hier abrufbar. 


Quarantäne-Bestimmungen nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland

Die Russische Föderation gilt seit dem 7. Juli 2021 als Hochrisikogebiet. In Deutschland gilt eine Absonderungspflicht gemäß der Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 12. Mai 2021. Bei Einreise ins Bundesgebiet mit Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet innerhalb der letzten 10 Tagen gilt die Pflicht, sich nach der Einreise ins Bundesgebiet unmittelbar an ihren Zielort begeben und sich dort häuslich für 10 Tage absondern (Quarantäne). Während dieser Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen oder Besuch zu empfangen. Weitere Informationen finden Reisende auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums. Maßgeblich ist, ob das Gebiet zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland als Risikogebiet ausgewiesen war.

Für Einreisen aus der Russischen Föderation gilt die Quarantänepflicht bis ein Nachweis über die vollständige Impfung, die Genesung von einer Infektion oder ein negatives Testergebnis über das Einreiseportal der Bundesrepublik (https://www.einreiseanmeldung.de) übermittelt wird.

Als geimpft gelten nur Personen, die mit in der EU zugelassenen Impfstoffen geimpft wurden. Sputnik V gehört nicht zu diesen Impfstoffen.

Die Quarantäne kann durch einen frühestens fünf Tage nach Einreise durchgeführten negativen Test beendet werden. Für genesene und geimpfte Personen endet jedoch die Quarantäne unmittelbar mit Übermittlung des Genesenennachweises oder des Impfnachweises.

Quarantäneregelungen sind in Deutschland Ländersache. Daher sind für Einreisende die Regeln des Bundeslandes anwendbar, welches das Ziel der Reise darstellt. Einreisende sind aufgerufen, sich bei dem für den vorgesehenen Aufenthaltsort zuständigen Gesundheitsamt über die für sie geltenden Quarantänebestimmungen zu informieren. Das zuständige Gesundheitsamt kann über die Suchfunktion auf der Website des Robert-Koch-Instituts recherchiert werden. Hier finden Sie Informationen zu den Corona-Regelungen in jedem Bundesland.

Weitere Informationen sind auf der Website des RKI abrufbar.

Präventionsmaßnahmen im Bundesgebiet

Es gelten pandemiebedingten Einschränkungen in DEU. Information zu den Corona-Regelungen in jedem Bundesland finden Sie hier. Die Kontaktdaten des zuständigen Gesundheitsamt des Bundeslandes, in welches gereist werden soll, finden Sie hier.


Aufenthalt von visumpflichtigen Ausländern im Bundesgebiet

Schengen-Visa: Die am 17. Juni 2020 vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erlassene Verordnung zur Verlängerung der vorübergehenden Befreiung von Inhabern ablaufender Schengen-Visa und zur vorübergehenden Befreiung zur Durchreise zum Zweck der Ausreise aus dem Schengen-Raum vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels auf Grund der COVID-19-Pandemie (2. Schengen-COVID-19-Pandemie-Verordnung) ist am 30. September 2020 ausgelaufen; eine Nachfolgeverordnung wurde nicht erlassen. Die Bundesrepublik Deutschland ist damit zum gesetzlich vorgesehenen Normalfall zurückgekehrt, dass die Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitels im Einzelfall geprüft werden. Weitere Informationen sind auf der Website des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat abrufbar.

Nationale Visa: Inhaber nationaler Visa (D-Visa) sollen sich rechtzeitig vor Ablauf ihres Aufenthaltstitels mit der für ihren Aufenthaltsort zuständigen Ausländerbehörde in Verbindung setzen.


Bleiben Sie informiert: Krisenvorsorgeliste – schon registriert?

Alle Deutschen, die – auch nur vorübergehend – im Ausland leben, können sich bei der für sie zuständigen deutschen Auslandsvertretung in eine KrisenDie pandemiebedingten Einschränkungen in der Bundesrepublik Deutschland gelten fort. In bestimmten Bereichen, etwa in Bus und Bahn, in Geschäften, Altenheimen oder an bestimmten Arbeitsstätten, ist das Tragen von medizinischen Masken verpflichtend. Zu den medizinischen Masken zählen sogenannte OP-Masken und Masken der Standards KN95 oder FFP2. Im öffentlichen Raum darf man sich mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen treffen bzw. aufhalten. Der Bewegungsradius kann in allen Landkreisen mit einer Siebentagesinzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern auf einen Umkreis von 15 Kilometer vom Wohnort begrenzt werden. Ferner besteht für Hotels und Gaststätten ein Beherbergungsverbot für touristische Aufenthalte.vorsorgeliste („ELEFAND“) eintragen lassen. Die Registrierung erfolgt online unter http://elefand.diplo.de
Bitte melden Sie sich nach erfolgter Rückreise nach Deutschland aus der Krisenvorsorgeliste ab oder – wenn Sie in einen Drittstaat umziehen – bei der für Sie dann zuständigen deutschen Auslandsvertretung an. Nach erfolgter Rückreise nach Deutschland aktualisieren Sie bitte Ihr ELEFAND-Profil.

Bitte beachten Sie, dass sich die Situation sehr rasch ändern kann. Bitte verfolgen Sie aufmerksam die Nachrichtenlage, vertrauen Sie bewährten Nachrichtenquellen und hinterfragen Sie Nachrichten aus sozialen Medien kritisch, um der Verbreitung von Fake News entgegenzuwirken. Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu der Russischen Föderation stellen die neuesten Erkenntnisse dar.


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