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„Livia, 13“. Theateraufführung

Livia, 13

Livia, 13, © Wladimir Wolotowski

Artikel

2. Juli 19.00 Uhr

„Livia, 13“ ist ein Theaterstück der Schweizer Autorin Christine Rinderknecht, das sich für Klassenzimmer und Bühne eignet. Das Stück handelt von der dreizehnjährigen Livia, die wie ihre Freundinnen Fabienne und Melanie vor allem erwachsen sein will. Gemeinsam träumen sie von Beziehung und Sexualität. Christine Rinderknecht gelingt es in ihrem Text, die gleiche Sprache wie die der Jugendlichen aufzugreifen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Deutsch oder Russisch. Die Probleme der Helden in „Livia, 13“ sind in Russland und Deutschland die gleichen: Die Suche nach wahrer Freundschaft und Liebe in der Zeit zwischen Pubertät und Erwachsenwerden. Ein ewiges und universelles Thema, mit dem sich alle Jugendlichen identifizieren können.

„Livia, 13“ ist für Russland eine außergewöhnliche neuartige Dramenform, in der ein lebhafter Dialog mit Jugendlichen zu aktuellen Themen gefordert wird und minimale Bühnenmitteln eingesetzt werden. Von dem Projekt gibt es zwei Formen, beide unter der Mitwirkung von Schülerinnen und Schüler selbst: Einerseits die Aufführung des Dramentextes als Bühnenwerk in einem Theater und andererseits ein Schulprojekt. Dabei wohnen die Schulklassen dem Stück im Klassenverband bei, der für Außenstehende und Erwachsene geschlossen ist.

Die Inszenierung „Livia, 13“ von Michail Patlassov thematisiert die Geschichte des Aufwachsens von Jugendlichen in einer Welt zahlreicher digitaler Möglichkeiten. Der Regisseur bedient sich in seiner Arbeit mit Mitteln des dokumentarischen Theaters. Für seine Inszenierungen von „Chuck and Huck“ auf der Neuen Bühne des Alexandrinski-Theaters und „Antikörper“ im Theater „Baltisches Haus“ erhielt er den bedeutendsten Theaterpreis Russlands, „Goldene Maske“.

Eintritt 500 Rubel.

Neue Bühne des Alexandrinski-Theaters
Nabereshnaja reki Fontanki 49A
www.alexandrinsky.ru
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