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Boell - Kopelew. Ausstellung im Goethe-Institut

Korrespondenz Böll und Kopelew

Korrespondenz Böll und Kopelew, © Michail Poljakov/Goethe-Institut

Artikel

13. September bis 31. Oktober

Ferngespräche. Heinrich Böll und Lew Kopelew. Ausstellung und Journal.

Herbst 1962. In Moskau trifft eine deutsche Schriftstellerdelegation ein. Unter den Reisenden ist Heinrich Böll. Einige seiner Bücher sind zu dieser Zeit bereits ins Russische übersetzt und in sehr hohen Auflagen gedruckt. Später (1972) wird er den Nobelpreis erhalten. Böll trifft den Germanisten Lew Kopelew, der seinerseits viel geschrieben hat, aber sehr wenig veröffentlichen konnte; später, nach seiner Ausreise ins unfreiwillige deutsche Exil (1980), wird Kopelew als „Humanist und Weltbürger“ (Reinhard Meier) einer der populärsten russischen Intellektuellen in Deutschland.

Böll und Kopelew beginnen eine lange, über 20 Jahre währende Korrespondenz. In ihr geht es um Bücher und Schicksale, um prominente „Dissidenten“ wie Alexander Solschenizyn und Andrej Sacharow, um Literatur und Politik. Der Briefwechsel Böll und Kopelew ist eine bewegende Erzählung – von einer langjährigen Freundschaft und von den deutsch-russischen Kulturbeziehungen in komplizierten Zeiten.

Zur Ausstellung erscheint ein Journal in russischer und deutscher Sprache mit Texten und Abbildungen.

Auf Deutsch und Russisch
Eintritt frei.

Bibliothek des Goethe-Instituts St. Petersburg
Nab. reki Mojki 58
Kontakt: +7 812 3631125

info-spb@goethe.de

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