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Ausstellung "Ernst Barlach – Käthe Kollwitz: Über die Grenzen der Existenz"

Ernst Barlach

Ernst Barlach, © EBG, Ratzeburg

Artikel

bis 6. August

Ernst Barlach – Käthe Kollwitz: Über die Grenzen der Existenz. Im Dialog mit ihren russischen Zeitgenossen.
Ausstellung.

Mit Ernst Barlach (1870–1938) und Käthe Kollwitz (1867-1945) kehren zwei Künstler in ein Land zurück, dem sie leidenschaftlich verbunden waren und das ihre künstlerische Arbeit sichtbar beeinflusst hat. In ihren Werken spiegelt sich ein kultureller Transfer, der vor mehr als 100 Jahren begann und an den dieses Ausstellungsprojekt anknüpfen will.

Was Käthe Kollwitz ebenso wie Ernst Barlach zu berühmten Einzelpositionen der Moderne macht, ist ihr ungebrochenes Plädoyer für den Menschen in seiner existenziellen Situation. Weder Barlach noch Kollwitz haben jemals versucht, von dem Zustand der menschlichen Existenz zu abstrahieren, sondern sie haben ihn in das Zentrum ihrer Kunst gestellt und in starken Bildern festgehalten. Eindringlich sind diese Bilder bis heute. Beide sahen die Aufgabe ihrer Kunst darin, die Welt aus einem tiefen humanistischen Verständnis heraus verändern zu wollen. Die größte Leistung jedoch war sicherlich ihr unermüdliches Engagement für den Frieden.

Die Ausstellung mit über 220 Werken der beiden deutschen Künstler wird begleitet von einer umfangreichen Präsentation ihrer russischen Zeitgenossen. Konzipiert von der Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg in Kooperation mit dem Russischen Staatsmuseum St. Petersburg. Gefördert vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland und der Peter und Irene Ludwig Stiftung. Die Ausstellung findet unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation, Rüdiger von Fritsch, statt.

Feierliche Eröffnung am 26. April um 16:00 Uhr.

Marmorpalast – Filiale des Russischen Museums,
Millionnaja ul., 5

Eintritt 100–300 Rub.

Veranstalter:
Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg e.V., Russisches Museum mit Unterstützung des Auswärtigen Amts und der Peter und Irene Ludwig Stiftung.
Kontakt: Auskunft des Russischen Museums +7 (812) 595 4248