Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Finanzierung des Lebensunterhalts

Artikel

Stipendium, Sperrkonto usf.

Bei Aufenthalten zur Ausbildung müssen Mittel zum Lebensunterhalt für den gesamten Aufenthalt, zumindest für das erste Jahr des Aufenthalts, nachgewiesen werden.

Dabei wird von einem Monatsbedarf von derzeit EUR 720,00 ausgegangen.
(Dies entspricht dem derzeit gültigen BAföG-Höchstsatz von 735,00 EUR abzgl. studentischer Pflegepflichtversicherung.)

Als Nachweis hierfür sind geeignet:

Erhalten Sie ein Stipendium in Höhe des Monatsbedarfs, ist kein weiterer Nachweis erforderlich.

Anderenfalls muss der Fehlbetrag durch eine der unten genannten Möglichkeiten belegt werden.


Stammt Ihr Stipendium aus deutschen öffentlichen Mitteln, wie sie u.a. vom DAAD, InWent und öffentlichen Hochschulen vergeben werden, beantragen Sie Ihr Visum im .

Gleiches gilt für Stipendien aus europäischen Programmen wie z.B. Erasmus-Stipendien.

bei einer beliebigen Bank in Deutschland.

Bitte beachten Sie, dass i.d.R. bereits bei der Kontoeröffnung die Herkunft der eingezahlten Mittel nachzuweisen ist, wenn Sie nicht vom eigenen Konto im Ausland überwiesen werden.

Daher empfiehlt das Generalkonsulat, bereits vor der Eröffnung des Sperrkontos ein Konto bei einer russischen Bank auf den Namen des Antragstellers in EUR einzurichten und mit diesem Konto das Vorhandensein der erforderlichen Summe nachzuweisen.


Eröffnung eines Sperrkontos vor der Einreise

Uns sind derzeit folgende Anbieter bekannt, die deutschlandweit Sperrkonten für Studenten einrichten:

mit zwei unbeglaubigten Kopien.

Eine Verpflichtungserklärung wird von der Ausländerbehörde ausgestellt. Sie wird bis zu sechs Monate nach Ausstellung für einen Visumantrag anerkannt.

Sie muss den Hinweis enthalten, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit nachgewiesen wurde.

Wird die Verpflichtung für einen Daueraufenthalt erklärt, muss das in der Verpflichtungserklärung erkennbar sein - beispielsweise durch einen Eintrag "Zur Familienzusammenführung", "Für die Dauer des Studiums" o. dgl.

Auf dieser Webseite sind die Unterlagen genannt, die in der Praxis von allen Ausländerbehörden im Bundesgebiet akzeptiert werden. Solche Anträge kann das Generalkonsulat in einem besonderen Verfahren für Studenten bearbeiten.

Dieses Verfahren bedeutet, dass das Visum i.d.R. etwa vier Wochen nach der Antragsabgabe erteilt werden kann. Eine Gewähr dafür gibt es jedoch nicht, da die Ausländerbehörde diesem Verfahren widersprechen kann.

Sie können Ihren Antrag auch mit folgenden Finanzierungsnachweisen abgeben:

  • ein eigenes Guthaben in der erforderlichen Höhe in Euro bei einer russischen Bank (1),
  • Nachweis über Einkommen bzw. Vermögen Ihrer Eltern (2) oder
  • Unterhaltserklärung eines Dritten (außerhalb Deutschlands) (3).

In allen diesen Fällen müssen Sie sich schriftlich verpflichten, nach der Einreise ein Sperrkonto in Deutschland einzurichten.

Da in zu den Varianten (2) und (3) eine Vielzahl von zusätzlichen Belegen jeweils mit Übersetzung vorzulegen ist und die erforderliche Summe bei der Einreise ohnehin zur Verfügung stehen muss, empfiehlt das Generalkonsulat vorzugsweise das eigene Konto in Euro (Variante 1) zu nutzen.

Ist die Finanzierung nicht zweifelsfrei gesichert, dann wird Ihr Antrag im allgemeinen Verfahren bearbeitet. Die Ausländerbehörde wartet auf Ihre in Papierform versendeten Unterlagen und stimmt Ihrem Visumantrag nach Bearbeitung dieser Unterlagen zu.

Die Dauer dieses Verfahrens ist nicht vorhersagbar; es können mehrere Monate bis zu einer Zustimmung vergehen.

Eine „Beschleunigung“ des Visumverfahrens ist grundsätzlich nicht möglich. Das Generalkonsulat erteilt kein Visum, bevor nicht die vorgeschriebene Wartefrist verstrichen ist oder die Ausländerbehörde der Visumerteilung zugestimmt hat.

nach oben