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Kinder zu den Eltern

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Familienzusammenführung

Der Nachzug zu den Eltern ist nur möglich, wenn das Kind bei der Antragstellung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und nicht verheiratet ist oder war.

Für Ihren Visumantrag benötigen Sie:

mit zwei Kopien der Lichtbildseite.

  • Der Reisepass muss unterschrieben sein und noch mindestens zwei freie Seiten für Visa enthalten.

  • Der Reisepass soll noch mindestens sechs Monate nach der beabsichtigten Einreise nach Deutschland gültig sein.

  • Falls Sie einen Reisepass besitzen, der länger als zehn Jahre gültig ist:
    Die Einreise in die Schengen-Staaten ist nur innerhalb der ersten zehn Jahre der Passgültigkeit zulässig. Daher kann kein Visum ausgestellt werden, dessen Gültigkeit später endet als zehn Jahre nach dem Ausstellungsdatum des Passes.

Falls Sie ein noch gültiges Schengen-Visum besitzen, muss dieses Visum nicht annulliert werden.

Der Reisepass verbleibt während der Antragsbearbeitung grundsätzlich bei Ihnen, wird also nicht vom Generalkonsulat einbehalten.

im Original mit zwei Kopien von allen Seiten mit Eintragungen.

  • Ihre aktuelle ständige Registrierung, die im Inlandspass auf Seite 5 bzw. den Folgeseiten eingetragen ist, sollte im Amtsbezirk des Generalkonsulates sein.

Ist das nicht der Fall, lesen Sie bitte die Hinweise zur Zuständigkeit des Generalkonsulates.

vollständig in deutscher Sprache ausgefüllt und vom Antragsteller persönlich unterschrieben.

Die Antragsformulare können Sie als PDF-Dokument herunterladen.

Zusätzlich füllen Sie bitte einen Online-Antrag aus und bringen den ausgedruckten Barcode mit.

  • Für jeden Antragsteller, auch für Kinder ohne eigenen Reisepass, sind eigene Antragsformulare auszufüllen.

Bitte lesen Sie unbedingt die Hinweise zur Vorbereitung der Anträge auf ein nationales Visum. 

Antrag auf Erteilung eines Langzeitvisums (nationales Visum)

Davon müssen zwei Exemplare vorgelegt werden, die vom Antragsteller eigenhändig unterschrieben wurden.

Bitte schneiden Sie die Fotos auf die erforderlichen Abmessungen aus und kleben sie zwei davon auf das Formular auf.

Bitte beachten Sie den Hinweis "nur beilegen" auf dem Formular nicht!

Die Fotos müssen biometrietauglich sein, d.h. den hier verlinkten Mustern entsprechen.

muss bei der Antragstellung auf ein nationales Visum nicht vorgelegt werden, wenn sie nicht für Ihren Aufenthaltsgrund ausdrücklich gefordert ist.

Falls eine Krankenversicherung im Einzelfall nachgewiesen werden muss, können Sie diese später nachreichen.


Nach § 193 Versicherungsvertragsgesetz ist jeder in Deutschland Lebende verpflichtet, eine Krankheitskostenvollversicherung bei einem in Deutschland zugelassenen Versicherungsunternehmen abzuschließen.

Krankenversicherungsverträge mit russischen Versicherungsunternehmen und sogenannte "Incoming-Versicherungen" für Kurzreisen genügen diesen Forderungen nicht.

Wenn Sie bei einem bereits in Deutschland lebenden Familienmitglied familienversichert sind, gilt diese Versicherung ab der Einreise.

In allen anderen Fällen ist es sinnvoll, bereits vor der Einreise eine Versicherung nach den oben genannten Kriterien abzuschließen oder zumindest für die ersten Tage ab der Einreise eine Reisekrankenversicherung abzuschließen.

Ein Nachweis über eine solche Versicherung ist jedoch nur dann erforderlich, wenn Sie dazu ausdrücklich aufgefordert wurden.

(bzw. vom Elternteil oder seinem Ehepartner)

  • eine formlose Einladung zur Wohnsitznahme in Deutschland (auch per Fax/Scan),
  • Kopie der Reisepässe und ggf. auch des Aufenthaltstitels,

Sind Sie am Tag der Antragstellung noch nicht 18 Jahre alt, dann legen Sie bitte zusätzlich vor:

  • Geburtsurkunde,
  • eine notariell beglaubigte Einverständniserklärung aller Sorgeberechtigten mit dem Daueraufenthalt in Deutschland.

Eine solche Einverständniserklärung ist nicht erforderlich von den Erziehungsberechtigten, die bei der Antragsabgabe im Generalkonsulat persönlich anwesend sind oder zu denen die Familienzusammenführung nach Deutschland erfolgt.


Das ggf. alleinige Sorgerecht eines Elternteils muss belegt werden durch:

  • eine Bescheinigung des Standesamtes, dass der Eintrag des Vaters in der Geburtsurkunde „nach Angaben der Mutter“ erfolgt ist oder
  • Gerichtsurteil über den „Entzug der elterlichen Rechte“ oder
  • Sterbeurkunde.

... müssen Sie bei der Antragsabgabe ein Gespräch auf Deutsch führen, damit ihre Deutschkenntnisse beurteilt werden können.

Das ist nur dann erforderlich, wenn Sie nicht gemeinsam mit beiden Eltern oder einem Elternteil nach Deutschland ausreisen.

Ausländische öffentliche Urkunden, und zwar

  • Personenstandsurkunden,
  • notarielle und gerichtliche Urkunden,
  • Urkunden und Bescheinigungen der Verwaltungsbehörden

müssen grundsätzlich mit Apostillen versehen sein.

Das gilt für öffentliche Urkunden aller Staaten außer Deutschland.


Alle Urkunden müssen vollständig sein, d.h. auch Tatbestandsmerkmale und Entscheidungsgründe müssen ersichtlich sein.

Die Apostillen müssen unmittelbar auf dem Original angebracht oder fest mit diesem verbunden sein.


Apostillen auf notarielle Beglaubigungen von Kopien der erforderlichen Urkunden können nicht akzeptiert werden.


Werden von dem Staat, in dem die Urkunde errichtet wurde, keine Apostillen erteilt, so ist eine Legalisierung durch die deutsche Botschaft in diesem Land erforderlich. Das Verfahren der Legalisierung erfragen Sie bitte in dieser Botschaft.

In Aserbaidschan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan errichtete Urkunden werden derzeit (Jan. 2016) weder apostilliert noch legalisiert und sind daher von dieser Forderung befreit.

Alle Dokumente (außer Inlands- und Reisepass) müssen in deutscher Sprache ausgestellt sein oder zusammen mit einer beglaubigten Übersetzung ins Deutsche vorgelegt werden (§ 23 VwVfG).

Legen Sie bitte jedes Dokument im Original mit zwei vollständigen, unbeglaubigten Kopien vor.

Dokument bedeutet dabei "Dokument + ggf. Apostille + Übersetzung"

Die hier aufgeführten Dokumente sind Mindestvoraussetzungen, die für die Antragsannahme erforderlich und im Regelfall für eine Entscheidung über Ihren Antrag ausreichend sind.

Wenn es erforderlich ist, kann die Visastelle jederzeit die Vorlage zusätzlicher Unterlagen verlangen.

... nutzen Sie bitte die hier angebotene Checkliste.

Drucken Sie diese aus und geben Sie in den vorgesehenen Kästchen an, dass Sie die dort genannten Dokumente vorlegen können.

Die Checkliste ist bei Beantragung des Visums mit vorzulegen.

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