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Grußwort zur Eröffnung der Fachmesse für Bergbautechnik „Ugol Rossii & Mining“ in Nowokuznetsk am 4. Juni 2019. 

Rede

Am 4. Juni im Rahmen seines Antrittsbesuches im Kemerowo Gebiet nahm der Generalkonsul an der Eröffnung der internationalen Fachmesse für Bergbautechnik „Ugol Rossii & Mining“ in Nowokuznetsk teil.

Sehr geehrter Herr Gouverneur,

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister von Nowokusnezk,

sehr geehrter Herr Generaldirektor der Kusbass Messe,

sehr geehrte Damen und Herren, liebe Landsleute,


Wir feiern heute ein Jubiläum: Seit zwanzig Jahren ist diese Messe, die „Ugol Rossiji & Mining“, eine Gemeinschaftsveranstaltung der Messegesellschaft „Kusbass Fair“ und der Messe Düsseldorf GmbH. Der deutsche und der russische Organisator müssen ein klasse Team sein, weil sie es geschafft haben, eine Messe in einer Region, die vier Flugstunden von der Landeshauptstadt entfernt ist, zur größten russischen Veranstaltung in der Bergbauindustrie zu machen, die jedes Jahr Vertreter von 24 Ländern anlockt und bereits im letzten Jahr ein Vierteljahrhundert alt geworden ist.

Die größte Zahl an ausländischen Teilnehmern stellt dabei traditionell Deutschland. Es ist deshalb besonders erfreulich, dass nach längerer Pause in diesem Jahr mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft wieder ein Gemeinschaftsstand der deutschen Unternehmen organisiert wird.

Dieses Jahr zeigt Deutschland auch beim Konferenzprogramm eine starke Präsenz. Am zweiten Messetag finden im Hauptsaal des Messegeländes zwei Veranstaltungen des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums statt. Die Themen beider Veranstaltungen sind hochaktuell: Der Runde Tisch, der in Kooperation mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau sowie der Energie-Agentur NRW organisiert wird, beschäftigt sich mit der  „Digitalisierung im Bergbau  -Perspektiven der deutsch-russischen Zusammenarbeit“, und die Plenartagung widmet sich der „Rekultivierung von Bergbaufolgen“.  Dies scheint mir ein wichtiges Signal auszusenden, denn gerade in einer Zeit, in der Umweltfragen sowohl in der internationalen Politik – etwa in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, oder in dem Pariser Klimaabkommen – als auch in der Zivilgesellschaft – und zwar vornehmlich der jungen Generation, wie die Friday for Future Demonstrationen zeigen – eine immer größere Rolle spielen, sollte sich die Industrie auch diesen Fragen proaktiv stellen.

Meine Damen und Herren, ich wünsche allen Teilnehmern an dieser Messe interessante und erfolgreiche Begegnungen!


Vielen Dank.


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