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Wolgograd

Wolgograd

Wolgograd, © Botschaft

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Besonderheiten 

Wolgograd wurde Ende des 16. Jahrhunderts als Festung gegründet, die das Land vor den Nomaden aus dem Süden schützen sollte. Bis 1925 hieß das heutige Wolgograd Zarizyn und war ein bedeutendes Handels- und Industriezentrum. 1925 wurde die Stadt zu Ehren Stalins, der während des Bürgerkrieges an Kämpfen in der Nähe der Stadt beteiligt war, in Stalingrad unbenannt.
Die Stadt ging als Schauplatz einer der erbittertsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges in die Weltgeschichte ein. Der Schlacht von Stalingrad, die im Februar 1943 endete, kommt bis heute eine wichtige Rolle innerhalb der Erinnerungskultur zu. In diesem Jahr wird der 75. Jahrestag der Schlacht begangen. Die Stadt musste nach ihrer völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg von Grund auf neu erbaut werden und wurde im Zuge der Entstalinisierung in Wolgograd unbenannt. Seitdem hat sich Wolgograd zu einem kulturellen und industriellen Zentrum Südrusslands entwickelt.

Sehenswertes

Der Mamajew-Hügel ist eine wichtige Weltkriegs-Gedenkstätte, die an die Schlacht von Stalingrad erinnert. Der Hügel wurde nach dem Heerführer der Goldenen Horde Mamaj benannt. Hier befindet sich die 85 m hohe Mutter-Heimat-Statue, die zum Gedenken an den Sieg der Roten Armee im Großen Vaterländischen Krieg errichtet wurde.

Das Panorama-Museum der Schlacht von Stalingrad – der Hautausstellungsplatz von Wolgograd – wurde zum 25. Jubiläum der Schlacht erbaut. Das Museum befindet sich an der Wolga-Uferpromenade neben den Ruinen der Grudinin-Mühle. In den Sälen des Museums werden Bataillonsgemälde, Waffen, Uniformen, Dokumente und private Sachen der Soldaten und Offiziere ausgestellt. 

Städtepartnerschaften

Seit 1988 unterhält Wolgograd Städtepartnerschaften zu Chemnitz und Köln. Diese Partnerschaften beinhalten u.a. die Zusammenarbeit im sozialen Bereich sowie Schüler- und Studentenaustauschprogramme.


Wolgograd Arena
Wolgograd Arena © dpa

Wolgograd Arena

Mo, 18. Juni 2018: Tunesien – England
Fr, 22. Juni 2018: Nigeria – Island
Mo, 25. Juni 2018: Saudi Arabien – Ägypten
Do, 28. Juni 2018: Japan – Polen


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