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Samara

Gorki-Theater in Samara

Gorki-Theater in Samara, © Colourbox

Artikel

Besonderheiten

Um 1586 wurde Samara am Wolgaufer als Festung gegen nomadische Überfälle erbaut. Die Stadt war nicht nur ein wichtiger Militärstützpunkt, sie spielte auch eine bedeutende Rolle in den Handelsbeziehungen entlang der Wolga. Seit dem 18. Jahrhundert haben sich deutsche Auswanderer in der Region Samara niedergelassen. Der größte Teil der deutschstämmigen Bevölkerung wurde im Zweiten Weltkrieg nach Zentralasien und Sibirien deportiert.

1935 wurde die Stadt in Kuibischew zu Ehren des bekannten Bolschewisten unbenannt – der Name blieb bis 1991 erhalten. Zu Sowjetzeit galt Kuibischew aufgrund der bedeutenden Rüstungsindustrie als eine „geschlossene Stadt“, die für Ausländer nicht zugänglich war.

Heute ist Samara das Luft- und Raumfahrtzentrum Russlands sowie politisches, kulturelles, wirtschaftliches und wissenschaftliches Zentrum der gleichnamigen Region.

Sehenswertes

Die 5 km lange Uferpromenade erstreckt sich entlang der Wolga vom Hafen bis zur Silikat-Schlucht. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Promenade gehört die Stele „Ladja“ – eine 20 m hohe Betonkonstruktion in Form eines Segelbootes, die zum 400. Jubiläum der Stadt errichtet wurde. Die Uferpromenade ist ein beliebter Erholungsort für Einwohner und Besucher der Stadt.

Das Gorki-Theater wurde von Stepan Wolchowski 1851 gegründet und nach dem russischen Schriftsteller Maxim Gorki benannt. Es ist das größte Theater der Stadt und wird auch häufig „das Lebkuchenhaus“ genannt.

Samara Stadion
Samara Stadion © colourbox

Samara Stadion

In Samara spielen Costa Rica gegen Serbien, Dänemark gegen Australien, Uruguay gegen Russland und Senegal gegen Kolumbien. Darüber hinaus werden im Samara Stadion ein Achtel- und ein Viertelfinale ausgetragen.

Städtepartnerschaft

Seit 1992 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Samara und Stuttgart. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird der zivilgesellschaftliche Dialog insbesondere in den Bereichen Bildung und Kultur gefördert.

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