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Romantik-Ausstellung in Moskau und Dresden – ein Höhepunkt kultureller Zusammenarbeit

Ausstellung „Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland“

Ausstellung „Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland“, © Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: David Pinzer

05.10.2021 - Artikel

Nach erfolgreicher Schau in Moskau ist die Ausstellung „Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland“ seit Anfang Oktober in Dresden zu sehen. Sie ist ein bedeutendes Projekt kultureller Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland.

Die Ausstellung „Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland“, entstanden in Kooperation der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), zwei führende Kunstmuseen aus Deutschland und Russland. Sie bringt die Kunst der Romantik aus beiden Ländern in einen Austausch, wie er bislang nicht unternommen wurde. Dabei gibt sie den Besucherinnen und Besucher die Chance, ein besseres Verständnis für das jeweils andere Land zu entwickeln.

Ausstellungsarchitektur von Daniel Libeskind

Die Ausstellungsarchitektur: ein labyrinthähnliches System von Gängen
Die Ausstellungsarchitektur: ein labyrinthähnliches System von Gängen© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: David Pinzer

Gezeigt werden einige der wichtigsten Werke der Romantik, darunter Meisterwerke von Caspar David Friedrich und Alexander Ivanov, aber auch ausgewählte Positionen der Gegenwartskunst, die sowohl ästhetische als auch inhaltliche Bezüge zur Zeit der Romantik herstellen. Auch die Ausstellungsarchitektur des Architekten Daniel Libeskind ist ein Ereignis: ein labyrinthähnliches System von Gängen, das überraschende Bezüge zwischen deutschen und russischen Ausstellungsstücken erlaubt.

Das Auswärtige Amt unterstützt die Ausstellung mit dem Ziel, länderübergreifenden Austausch und Begegnung zu ermöglichen und damit gegenseitiges Verständnis für Kultur und Gesellschaft zwischen Deutschland und Russland zu fördern. Die kulturelle Zusammenarbeit ist ein wichtiges Gestaltungsfeld der deutsch-russischen Beziehungen und eine tragende Brücke zwischen den Gesellschaften. Sie schafft gemeinsame Erlebnisräume und stärkt gesellschaftliche Verbindungen.

Die Ausstellung nutzt die Brückenfunktion der Kunst im Verhältnis zu Russland. Die Präsentation von Gegensätzen und Gemeinsamkeiten in der deutschen und russischen Kunst der Romantik bietet auch Anknüpfungspunkte für aktuelle gesellschaftliche Diskurse.

Nach Erfolg in Moskau folgt Dresden

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher sahen die Ausstellung zwischen April und August 2021 in der Tretjakow-Galerie in Moskau. Ein umfangreiches Begleitprogrammprogramm bot ihnen zusätzliche Möglichkeiten, sich mit der Epoche der Romantik und den deutsch-russischen Verbindungen auseinanderzusetzen. Seit dem 2. Oktober 2021 ist die Ausstellung im Albertinum in Dresden zu sehen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Quelle: Auswärtiges Amt

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