Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Medizinische Behandlung und Begleitung

Artikel

Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit mit einem Visum zur medizinischen Behandlung oder Begleitung zur medizinischen Behandlung ist nicht erlaubt.

Merkblatt mit Checkliste

Welche Unterlagen müssen vorgelegt werden?

2 in deutscher Sprache ausgefüllte und eigenhändig unterschriebene Anträge auf Erteilung eines nationalen Visums einschließlich der Erklärung gemäß §§ 53, 54 Aufenthaltsgesetz

https://videx-national.diplo.de

Beachten Sie bitte zuvor die Ausfüllhinweise in deutscher, russischer bzw. englischer Sprache. Bei Antragstellung legen Sie bitte einen Ausdruck des Online-Antragsformulars einschließlich der Seite mit dem Barcode vor.

Sollte ein Sorgeberechtigter das Antragsformular und die Erklärung gemäß §§ 53, 54 AufenthG nicht unterschreiben können, kann er schriftlich, in einfacher Form, sein Einverständnis zur Beantragung des Visums erklären. In diesem Fall sind 2 Kopien der Datenseite eines Ausweisdokuments (z.B. Auslandspass, Personalausweis, Inlandspass) des verhinderten Sorgeberechtigten beizufügen.

Es müssen drei aktuelle, identische Passfotos vor weißem Hintergrund in der Größe 45 x 35 Millimeter vorgelegt werden. Die Fotos müssen die Person in einer Frontalaufnahme, ohne Kopfbedeckung und ohne Bedeckung der Augen zeigen. Beispiele finden Sie auf der Fotomustertafel

Bitte kleben Sie auf die Antragsformulare je ein Foto (ungeachtet des Hinweises auf dem Formular „nicht aufkleben“) und bringen Sie das dritte mit. Dieses erhalten Sie nach Vorsprache umgehend zurück.

Auslandspass mit 2 Kopien der Datenseite;

Der Auslandspass muss unterschrieben sein und noch mindestens 3 freie Seiten haben.

Inlandspass mit 2 Kopien der Datenseite und 2 Kopien aller Seiten mit Eintragungen.

Bei nicht-russischen Staatsangehörigen: Aufenthaltstitel für Russland mit 2 Kopien.


Ärztliches Attest mit Diagnose und Angaben zur Dringlichkeit der Behandlung. Aus dem Attest sollte hervorgehen, weshalb eine Behandlung in Deutschland angezeigt ist und aus welchem Grund eine Begleitung des Patienten erforderlich ist mit 2 Kopien.

Schreiben des Krankenhauses in Deutschland, aus dem die beabsichtigte Behandlung, voraussichtliche Aufenthaltsdauer, Kosten sowie Name und Telefonnummer sowie E-Mail eines Ansprechpartners hervorgehen mit 2 Kopien.

Bestätigung über die bereits erfolgte (An-)Zahlung der Behandlungskosten bzw. Erklärung, wie die Kostenfrage geregelt ist mit 2 Kopien;

ggf. Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel zur Deckung der zu erwartenden Behandlungskosten, falls diese noch nicht beglichen sind, mit 2 Kopien

Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel für die gesamte Dauer des geplanten Aufenthalts mit 2 Kopien.

Der Nachweis kann wie folgt erbracht werden:

  • eigenes Bankkonto / Bankkonto der Eltern.
    Bitte beachten Sie, dass im Laufe des Visumverfahrens die Eröffnung eines Sperrkontos erforderlich werden kann. Sie werden in diesem Fall entsprechend informiert.
    Wird der Nachweis über das Konto eines Elternteils / der Eltern geführt, muss das Verwandtschaftsverhältnis durch die Vorlage einer Geburtsurkunde mit 2 Kopien nachgewiesen werden. In diesem Fall muss des Weiteren
    - eine notarielle Verpflichtungserklärung des Elternteils / der Eltern mit 2 Kopien,
    - eine Gehaltsbescheinigung mit 2 Kopien sowie
    - 2 Kopien der Datenseite der Auslands- oder Inlandspass des Elternteils / der Eltern vorgelegt werden.
  • Alternativ: Behördliche (!) Verpflichtungserklärung nach §§ 66-68 AufenthG, nicht älter als 6 Monate und mit dem Aufenthaltszweck „Langzeitaufenthalt zur Medizinischen Behandlung“ / „Begleitung zur medizinischen Behandlung“ sowie nachgewiesener Bonität. Ausländerbehörden in Deutschland stellen dieses Dokument aus.

Ausreichender Krankenversicherungsschutz mit 2 Kopien.

Der Krankenversicherungsschutz gilt als ausreichend, wenn vor Einreise eine entsprechende private Krankenversicherung, vorzugsweise eine sog. „Incoming-Versicherung“, abgeschlossen wird. Reisekrankenversicherungen können den Versicherungsschutz in ihren Versicherungsbedingungen ausschließen, wenn ein Aufenthalt von mehr als 90 Tagen / Halbjahr geplant ist.

Nachweis zur Unterbringung des Patienten und der Begleitperson(en) für den gesamten Zeitraum mit 2 Kopien, z.B. in Form von Hotelbuchungen oder Eigentumsnachweisen, im Fall einer privaten Unterbringung bei Familie/Bekannten ist die Vorlage einer einfachen, unterschriebenen Einladung mit einer Passkopie des Einladers sowie Meldebescheinigung ausreichend

Für Antragsteller, die noch nicht das 18. Lebensjahr erreicht haben:

  • Notarielle Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten zur alleinigen Ausreise und zum dauerhaften Aufenthalt des Kindes im Bundesgebiet mit 2 Kopien sowie
  • Geburtsurkunde des Antragstellers mit 2 Kopien.

Zusätzliche, hier nicht genannte Unterlagen können im Einzelfall bei Antragstellung oder im Laufe des Visumverfahrens nachgefordert werden.

Alle nicht deutschsprachigen Unterlagen sind mit einer Übersetzung in die deutsche Sprache einzureichen. Durch einen Übersetzer in der Russischen Föderation angefertigte Übersetzungen bedürfen einer notariellen Beglaubigung. Für Übersetzungen, die durch einen vereidigten Übersetzer in Deutschland gefertigt wurden, ist eine notarielle Beglaubigung nicht erforderlich. Inlands- und Reisepass sowie die Krankenversicherung müssen nicht übersetzt werden.

Alle Originale und Übersetzungen sind mit jeweils 2 Kopien vorzulegen. Für die im Merkblatt genannten Kopien ist eine notarielle Beglaubigung nicht erforderlich.

Achten Sie auf die Abgabe vollständiger Antragsunterlagen! Unvollständige Anträge können zur Ablehnung des Visumantrags führen.

Dieses Merkblatt wird ständig aktualisiert, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

nach oben