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Visum für einen Aufenthalt zu Studienzwecken, Besuch eines Studienkollegs oder eines studienvorbereitenden Sprachkurses

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Wichtige Hinweise

Als „Studenten“ gelten Antragsteller, die sich bei einer Hochschule oder studienvorbereitenden Einrichtung (z.B. dem „Studienkolleg“) beworben und bereits eine Zulassung erhalten haben. Auch Austauschstudenten fallen unter diese Kategorie.

Als „Studienbewerber“ gelten Antragsteller, die sich für ein Studium an einer deutschen Hochschule interessieren, aber noch nicht an einer Hochschule oder studienvorbereitenden Einrichtung zugelassen sind. Hierzu zählen auch Studieninteressierte im musischen / künstlerischen Bereich mit Aufnahmeprüfung in Deutschland. Bitte beachten Sie das Merkblatt für Studienbewerber!

Teilnehmer an studienvorbereitenden Sprachkursen, die noch keine Zulassung einer Universität haben, müssen im Visumverfahren darlegen, wo sie im Anschluss studieren möchten (bspw. Bewerberbestätigung). Der Intensiv-Sprachkurs muss eindeutig der Studienvorbereitung dienen.

Die Bearbeitungszeit eines Antrags beträgt in der Regel ca. 6-8 Wochen, mindestens jedoch 4 Wochen. Die Bearbeitung kann jedoch auch längere Zeit in Anspruch nehmen. Die
Bearbeitungsdauer für Empfänger von Stipendien aus Mitteln deutscher öffentlich-rechtlicher Einrichtungen beträgt in der Regel einige Werktage.

Die Aufenthaltserlaubnis berechtigt zur Ausübung einer Beschäftigung, die insgesamt 120 Tage oder 240 halbe Tage im Jahr nicht überschreiten darf, sowie zur Ausübung studentischer Nebentätigkeiten. Dies gilt nicht während des Aufenthalts zu studienvorbereitenden Maßnahmen im ersten Jahr des Aufenthalts, ausgenommen in der Ferienzeit.

Informationen rund um das Studium in Deutschland finden Sie auch auf www.study-in-germany.de 

Ergänzender Hinweis für Antragsteller aus den Amtsbezirken der Botschaft Moskau und des Generalkonsulats St. Petersburg:
Studenten mit einem unbedingten Zulassungsbescheid einer deutschen Hochschule oder vergleichbaren Bildungseinrichtung, sowie Studenten, die bereits an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sind, reichen ihre Antragsunterlagen bitte ausschließlich über unseren externen Dienstleister VisaMetric ein. Die Visumbeantragung im Konsulat ist für diese Personengruppe aus Kapazitätsgründen leider nicht möglich. Hinweise zur Terminbuchung und weiterführende Informationen zur Antragstellung finden Sie auf der Webseite von VisaMetric.
         

Merkblatt mit Checkliste

Welche Unterlagen müssen vorgelegt werden?

2 in deutscher Sprache ausgefüllte und eigenhändig unterschriebene Anträge auf Erteilung eines nationalen Visums einschließlich der Erklärung gemäß §§ 53, 54 Aufenthaltsgesetz

https://videx-national.diplo.de

Beachten Sie bitte zuvor die Ausfüllhinweise in deutscher, russischer bzw. englischer Sprache. Bei Antragstellung legen Sie bitte einen Ausdruck des Online-Antragsformulars einschließlich der Seite mit dem Barcode vor.

Sollte ein Sorgeberechtigter das Antragsformular und die Erklärung gemäß §§ 53, 54 AufenthG nicht unterschreiben können, kann er schriftlich, in einfacher Form, sein Einverständnis zur Beantragung des Visums erklären. In diesem Fall sind 2 Kopien der Datenseite eines Ausweisdokuments (z.B. Auslandspass, Personalausweis, Inlandspass) des verhinderten Sorgeberechtigten beizufügen.

Es müssen drei aktuelle, identische Passfotos vor weißem Hintergrund in der Größe 45 x 35 Millimeter vorgelegt werden. Die Fotos müssen die Person in einer Frontalaufnahme, ohne Kopfbedeckung und ohne Bedeckung der Augen zeigen. Beispiele finden Sie auf der Fotomustertafel

Bitte kleben Sie auf die Antragsformulare je ein Foto (ungeachtet des Hinweises auf dem Formular „nicht aufkleben“) und bringen Sie das dritte mit. Dieses erhalten Sie nach Vorsprache umgehend zurück.

Auslandspass mit 2 Kopien der Datenseite;

Der Auslandspass muss unterschrieben sein und noch mindestens 3 freie Seiten haben.

Inlandspass mit 2 Kopien der Datenseite und 2 Kopien aller Seiten mit Eintragungen.

Bei nicht-russischen Staatsangehörigen: Aufenthaltstitel für Russland mit 2 Kopien.


  •  Für PHD-Studenten: Einladung des betreuenden Professors / der betreuenden Forschungseinrichtung sowie eine kurze Beschreibung des Vorhabens und ggf. eine Zulassung der Universität zur Promotion mit jeweils 2 Kopien.
  •  Die Vorlage eines Ausdrucks einer PDF-Datei ist ausreichend, wenn diese mit Unterschrift und Stempel der Universität versehen ist. Im Laufe des Verfahrens kann ggf. das Original nachgefordert werden.

Finanzierungsnachweis zum Studienaufenthalt für min. das erste Studienjahr in Höhe von 861 Euro / Monat (10.332, - Euro pro Jahr) mit deutscher Übersetzung und je 2 Kopien.

  • Der Lebensunterhalt kann im Visumverfahren durch die Einrichtung eines Sperrkontos nachgewiesen werden. In der Russischen Föderation bietet nach dem aktuellen Kenntnisstand der Botschaft und der Generalkonsulate keine örtliche Bank ein Sperrkonto an, welches die Vorgaben des Visumverfahrens erfüllt. Bei der Wahl des Anbieters haben Sie freie Wahl. Anbieter, die weltweit diesen Service anbieten, finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amts
    Hierbei ist der o.g. Betrag (zuzüglich Bankgebühren) einzuzahlen. Von diesem Betrag darf monatlich nur über 861 Euro verfügt werden. Bitte informieren Sie sich vorab über die spätere Auflösung des Sperrkontos.
  • Behördliche (!) Verpflichtungserklärung nach §§ 66-68 AufenthG, nicht älter als 6 Monate und mit dem Aufenthaltszweck „Studium“ sowie nachgewiesener Bonität. Ausländerbehörden in Deutschland stellen dieses Dokument aus.
  • Der Lebensunterhalt kann im Visumverfahren auch durch Darlegung der Vermögens- und Einkommensverhältnisse der Eltern nachgewiesen werden: Vorzulegen sind dabei eine Bankbescheinigung mit einem Guthaben in Höhe von mindestens einem Jahr Lebensunterhalt sowie
    - eine notarielle Verpflichtungserklärung des Elternteils / der Eltern mit 2 Kopien,
    - Geburtsurkunde mit 2 Kopien,
    - eine Gehaltsbescheinigung mit 2 Kopien sowie
    - 2 Kopien der Datenseite der Auslands- oder Inlandspässe des Elternteils / der Eltern.
    Bitte beachten Sie, dass im Laufe des Visumverfahrens zusätzlich die Eröffnung eines Sperrkontos erforderlich werden kann. Sie werden in diesem Fall entsprechend informiert und um die Vorlage eines solchen Nachweises gebeten. Die Bearbeitungszeit Ihres Visumantrags kann sich dadurch verlängern.
  • Stipendienzusage in Höhe von 861,- Euro/monatlich.
    Fällt das Stipendium niedriger aus, muss die Differenz entsprechend der aufgezeigten

Vorbildungsnachweise: Zuletzt erreichter schulischer und universitärer Abschluss (z.B. Abitur, Bachelorabschluss, Diplom) im Original mit 2 Kopien

Sofern Sie bereits in Russland studieren: Aktuelle Studienbescheinigung mit 2 Kopien.

Selbstverfasstes und unterschriebenes Motivationsschreiben, in welchem detailliert die Gründe für das beabsichtigte Studium und Pläne für die spätere berufliche Zukunft dargestellt werden mit 2 Kopien. Sofern Sie dieses nicht auf Deutsch verfassen, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Lückenloser tabellarischer Lebenslauf mit Angabe der vollständigen Adressen und Erreichbarkeiten – mit 2 Kopien. Sofern Sie diesen nicht auf Deutsch verfassen, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Nachweis über die für den konkreten Studiengang erforderlichen Kenntnisse der Unterrichtssprache durch eine der nachfolgenden Alternativen – mit 2 Kopien.

  • Bestätigung im Zulassungsbescheid, dass Sprachkenntnisse ausreichend sind;
  • Erwerb der Sprachkenntnisse durch studienvorbereitenden Sprachkurs;
  • Nachweis über die Anmeldung zu einem studienvorbereitenden Intensiv-Sprachkurs (mindestens 18 Wochenstunden) an einer deutschen Sprachschule mit Angabe des Kursorts, der Kursdauer und dem Sprachniveau zum Beginn und Ende des Sprachkurses sowie mit Bestätigung der bezahlten Gebühren.
  • Vorlage eines anerkannten Sprachzertifikats mindestens Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens z.B. des Goethe-Instituts e.V., des Österreichischen Kulturforums, eines Anbieters der telc-GmbH, eines ECL Prüfungszentrums oder einem TestDaF-Institut bzw. durch DSH oder Deutsches Sprachdiplom KMK. Englische Sprachkenntnisse können nachgewiesen werden durch ausreichende Prüfungsergebnisse in IELTS oder TOEFL.

Die Krankenversicherung kann auch erst zur Erteilung des Visums vorgelegt werden. Für die Einschreibung an einer deutschen Universität oder am Studienkolleg ist zwingend der Nachweis einer Krankenversicherung vorzulegen. Die gesetzliche Krankenversicherung kann jedoch erst nach Wohnsitznahme in Deutschland abgeschlossen werden. Aus diesem Grund ist im Visumverfahren für den Zeitraum bis zur Immatrikulation ein weiterer Versicherungsschutz nachzuweisen. Dabei sollte vorzugsweise eine sog. Incoming-Versicherung abgeschlossen werden, da Reisekrankenversicherungen den Versicherungsschutz in ihren Versicherungsbedingungen ausschließen können, wenn ein langfristiger Aufenthalt geplant ist.

Ab einem Alter von 30 Jahren oder nach Beendigung des 14. Fachsemesters werden Studenten in Deutschland nicht gesetzlich versichert und müssen sich daher privat versichern. Gleiches gilt für Personen, die an studienvorbereitenden Sprachkursen teilnehmen.

Vor dem Antritt eines Studiums sollten Sie sich zu der Frage der Krankenversicherung vom zuständigen Studentenwerk oder dem akademischen Auslandsamt (International Office) beraten lassen.


Für Antragsteller, die noch nicht das 18. Lebensjahr erreicht haben:

  • Notarielle Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten zur alleinigen Ausreise und zum dauerhaften Aufenthalt des Kindes im Bundesgebiet mit 2 Kopien sowie
  • Geburtsurkunde des Antragstellers mit 2 Kopien.

Zusätzliche, hier nicht genannte Unterlagen können im Einzelfall bei Antragstellung oder im Laufe des Visumverfahrens nachgefordert werden.

Alle nicht deutschsprachigen Unterlagen sind mit einer Übersetzung in die deutsche Sprache einzureichen. Durch einen Übersetzer in der Russischen Föderation angefertigte Übersetzungen bedürfen einer notariellen Beglaubigung. Für Übersetzungen, die durch einen vereidigten Übersetzer in Deutschland gefertigt wurden, ist eine notarielle Beglaubigung nicht erforderlich. Inlands- und Reisepass sowie die Krankenversicherung müssen nicht übersetzt werden.

Alle Originale und Übersetzungen sind mit jeweils 2 Kopien vorzulegen. Für die im Merkblatt genannten Kopien ist eine notarielle Beglaubigung nicht erforderlich.

Achten Sie auf die Abgabe vollständiger Antragsunterlagen! Unvollständige Anträge können zur Ablehnung des Visumantrags führen.

Dieses Merkblatt wird ständig aktualisiert, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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