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Reise der Militärattachés nach Archangelsk und Petrosawodsk

04.06.2019 - Artikel
Mahnmal zu Ehren der Opfer der Konzentrationslager im 2. Weltkrieg in der Republik Karelien und im Leningrader Oblast
Mahnmal zu Ehren der Opfer der Konzentrationslager im 2. Weltkrieg in der Republik Karelien und im Leningrader Oblast© Deutsche Boschaft Moskau

Im Rahmen einer gemeinsamen mehrtägigen Reise verschaffte sich eine Delegation mehrerer internationaler Militärattachés aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Norwegen, Belgien und Deutschland einen Überblick über die Region des Weißen Meeres. Neben einem Besuch in Archangelsk sowie auf der Insel Solowezki, auf der das erste sowjetische Arbeitslager eingerichtet worden war, war auch Petrosawodsk, die Hauptstadt der Republik Karelien, eine Station der Reise.

In Petrosawodsk wurde am 30. Mai die Gelegenheit genutzt, am Mahnmal zu Ehren der Opfer der Konzentrationslager im 2. Weltkrieg in der Republik Karelien und im Leningrader Oblast gemeinsam ein Blumengebinde und Nelken niederzulegen und dieser Menschen zu gedenken. Der niederländische Verteidigungsattaché erinnerte in einer kurzen Rede an die unmenschlichen Bedingungen, die in Konzentrationslagern wie diesen für die Inhaftierten herrschten und rief dazu auf, gemeinsam alles dafür zu tun, um solche Greueltaten nie wieder geschehen zu lassen.

Anschließend legten die Vertreter der Delegation auf dem benachbarten Soldatenfriedhof Blumen am Gedenkstein der in Kriegsgefangenschaft verstorbenen Soldaten nieder, die ihr Leben fern der Heimat in einem zerstörerischen, ungerechtfertigten Krieg ließen.

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