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Präsentation des Katalogs „Büchersammlung des Fürsten Karl August von Hardenberg in russischen Bibliotheken“

28.01.2019 - Artikel
Botschafter von Fritsch
Botschafter von Fritsch© Deutsche Botschaft Moskau

Am 24. Februar wurde in der Residenz des deutschen Botschafters der Katalog der „Büchersammlung des Fürsten Karl August von Hardenberg in russischen Bibliotheken“ präsentiert, der verstreute, in sechs russischen Bibliotheken aufgefundene Teile der Büchersammlung des preußischen Staatskanzlers und Teilnehmers am Wiener Kongress, des Fürsten Karl August von Hardenberg (1750-1822), zusammenführt und für Wissenschaft und Kultur zugänglich macht.

Diese Form der gemeinsamen Erforschung deutscher wie russischer Kriegsverluste steht seit rund 10 Jahren im Zentrum der Kooperation zwischen der Kulturstiftung der Länder und der Allrussischen Staatlichen Bibliothek für ausländische Literatur M. I. Rudomino wie auch der Arbeit des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs. Die seit 2009 regelmäßig stattfindenden Sitzungen des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs haben ein professionelles Forum für eine offene Diskussion über die gemeinsame Arbeit zur Auffindung und Erforschung verlorener und verlagerter Bücherbestände geschaffen und der Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen den Bibliotheken unserer Länder weitere Impulse gegeben.

Erschienen sind in der gemeinsamen Publikationsreihe bisher die Kataloge zu Büchern aus den Bibliotheken von Friedrich Werner Graf von der Schulenburg (2009) und des Grafen Yorck von Wartenburg (2012).

Die Gäste der Präsentation hatten zudem die Gelegenheit, die Entwicklungsperspektiven des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs und der Zusammenarbeit in diesem Bereich mit folgenden unmittelbar daran beteiligten Persönlichkeiten zu diskutieren:

Podiumsdiskussion Die Bedeutung des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs für die deutsch-russischen Beziehungen
Podiumsdiskussion „Die Bedeutung des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs für die deutsch-russischen Beziehungen“© Deutsche Botschaft Moskau

Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Covorsitzende des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs
Karina Alexandrowna Dmitrijewa, Leiterin der Rara-Sammlung der Allrussischen Staatlichen Bibliothek für ausländische Literatur M. I. Rudomino, Koordinatorin des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs
Dr. Britta Kaiser-Schuster, Dezernentin der Kulturstiftung der Länder, Leiterin des Deutsch-Russischen Museumsdialogs, Beraterin des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs
Michail Dmitrijewitsch Afanassjew, Präsident der Russischen Bibliotheksvereinigung, Direktor der Staatlichen russischen öffentlichen historischen Bibliothek.

An dem Abend kamen musikalische Werke aus der Feder von Prinzessin Amalia von Sachsen zur Aufführung, deren handschriftliche Partituren zum Teil in der Russischen Staatsbibliothek aufbewahrt und im Rahmen des Deutsch-Russischen Bibliotheksdialogs digitalisiert werden.

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